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Vespa World Days London (GB)

14.-17.06.2012 -  Christian Steger


Dienstag 12.06.2012:

Am Dienstag 12.06.2012 starteten Hans Meyes, Tele Cesari und Christian Steger bei strömendem Regen zu der zur ersten Etappe unserer

Reise nach London. Via der folgenden Strecke Thun, Wichtrach, Bern, Neuchâtel, Saône, Besançon, Gray, Arc-en-Barrois, Bar-sur-Aube er-

reichten wir unser Tagesziel in La Rothière spät abends.


Mittwoch 13.06.2012:

Früh morgens gings wieder los...Via Sèzannes, Montmirail, Senlis, Creil, Liancourt, Clermont, Bradiancourt, Arques-la-Bataille erreichten wir

Dieppe, den Fährhafen in Frankreich. Nach einem kurzen Rennen zwischen Hans Meyes und Tele Cesari traten kurz vor dem Ziel die ersten

Probleme mit der Vespa GTR von Tele auf (Kolbenklemmer an seinem DR Kit)


Donnerstag 14.06.2012:

Der Tag ist kurz erklärt: Morgens früh auf die Fähre, die ersten Kilometer Linksverkehr in England ohne Problem gemeistert und dann das....

In Ringmer, stoppte Tele kurz seine Vespa und konnte Sie aufgrund eines daumennagelgrossen Loches im Kolben nicht mehr starten. Dank

eines freundlichen Gentlemen der Busy Bee Garage in Ringmer, welcher Tele einen neuen Kit (via Amazon.uk) und eine Transportgelegenheit

(mit einem Fahrer, welcher noch nie mit dem Auto im Zentrum von London war) organisierte, erreichten wir trotzdem noch unsere Unter-

kunft für die kommenden Tage in der Queen Mary University.


Freitag 15.06.2012 - Sonntag 17.06.2012:

Während der 3 Tage genossen wir das Treffen in London, die super Unterkunft in der Queen Mary University, das World Vespa Day Gelände

im O2 Center (vormals Millenium Dom) sowie das EM Spiel England- Schweden in einem Pub in der Innenstadt. Das fahren auf der “falschen”

Strassenseite ging von Tag zu Tag besser und wir mussten uns fast nicht mehr konzentrieren.Während des grossen “Ride out” am Samstag

bei welchem es in die Umgebnung von London ging ersetzen Tele und Hans das defekte Kolbenkit. Ich genoss die Ausfahrt bis zu einer steilen

Anhöhe, an welcher sich der Pulk der vielen Vespas staute. Oben angekommen konnte ich nicht mehr schalten, da sich die Kupplung zerlegt

hatte. So gings halt mit dem Besenwagen ins O2 Center zurück. Im Reparatur- Center bekam meine Sprint von einer irischen Reparatur- Crew

eine neue Kupplung für 45 Pfund verpasst.Sonntag 17.06.2012:Um ca 10:00h verliessen wir das O2 Center und somit London und machten uns

auf den Weg Richtung Süden nach Newhaven. Da unsere Fähre erst um 23:00h ablegen sollte, liessen wir es uns nicht nehmen noch einen Ab-

stecher nacn Brighton zu machen um die Zeit zu überbrücken. Am Abend trafen wir kurz vor dem Fährhafen in New Haven noch einen

französischen Club und genossen ein letztes Mal die englische Pub Atmosphäre. Auf der Fähre trafen wir dann wieder auf Johannes Hummel

und seine Kollegen vom Vespa Club Romandie, welche mit dem Bus unterwegs waren. Sie trafen in allerletzen Sekunde auf der Fähre ein, da

sie sich “herrlich” kilometerweise von London in die falsche Richtung entfernten. > Brington ist halt definitiv nicht das selbe wie Brighton,

wenn man es ins Navi eingibt ;-)


Montag 18.06.2012:

Beim Anlegen um 04:00h (!) morgens in Dieppe empfing uns Frankreich mit sehr schlechtem Wetter. Es regnete so stark, dass wir uns ent-

schlossen noch einige Zeit irgendwo an der Wärme und im trockenen zu verbringen. Uns wurde ein Bistro am Hafen empfohlen, welcher

bereits um 05:00h geöffnet hatte. Mit Kaffee, Croissants und Pain au Chocolat gestärkt, nahmen wir anschliessend den Weg nach La Rothière

unter die Räder. Im Gegensatz zum Hinweg entschlossen wir uns vor allem die Schnellstrassen anstelle der kleinen Strassen zu nutzen um ein

wenig vorwärts zu kommen...


Dienstag 19.06.2012:

Der Tag ist kurz erklärt - Mit Rückenwind und Heimweh gings auf direktem Wege wieder in  Richtung Schweiz zurück. Nach ca. 2150 km er-

reichten wir müde aber glücklich wieder Bern, Wichtrach und Thun.


Fazit: Auch dieses Jahr waren die World Vespa Days sowie die Hin- und Rückfahrt wieder ein Erlebnis, welches ich nicht missen möchte.

Trotz der Pannen waren es schöne Tage. Dass auch in London nicht alles perfekt organisiert war, lag weniger am British Vespa Club als

Veranstalter sondern vielmehr an der Tatsache, dass es in den letzen Monaten vor dem Treffen in London zu einem Wechsel des Bürger-

meisters gekommen war. Im Gegensatz zur alten Regierung wollte der neue Bürgermeister nichts mehr von den World Vespa Days wissen,

sodass einige Programmpunkte kurzfristig umgebucht werden mussten, was natürlich einen erheblichen Stress und viel Mehrarbeit bedeutete.

Im grossen und ganzen war das Treffen aber super, die Stadt London natürlich sehens- und erlebenswert, obwohl sich kleinere Ort meiner

Meinung nach besser für so einen Anlass eignen. Auf jeden Fall werde ich nächstes Jahr die World Vespa Days in Belgien ansteuern.

Bilder - Archiv

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