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EuroVespa Wörthersee 2005

16.-19.06.2004 - Charles De Pierre


Dieses Jahr fand die alljährliche Eurovespa vom 16. bis 19. Juni im österreichischen Pörtschach am Wörthersee statt. Yen und ich hatten
schon letztes Jahr beschlossen, einmal an einer solchen Eurovespa teilzunehmen.

Hinfahrt
Motiviert durch  den  Werbeclip „Road to Lissabon“ vom letzten Jahr, starteten wir am Montag den 14. Juni mit unserer schwarzen Vespa
125 PXE von Bern aus in Richtung Osten (Im Gegensatz zu Zinedine ZIDANE mit einer grossen Reisetasche als Gepäck und nicht nur mit einem
Fussball....).
Folgende Reiseroute (alles Haupt- und Nebenstrassen, keine Autobahn) schlugen wir ein:

1.Tag:    Bern – Interlaken – Grimsel – Furka – Oberalp – Flüela - Ofenpass-Grenze - Schluderns/I.
2.Tag:    Schluderns/I - Meran/I - St.Leonard/I – Jaufenpass -Bressanone/I - Brunico/I - Toblach/I – Grenze - Sillian/A – Karnische
             Dolomitenstrasse - Kartitscher Sattel -  Körtschach/A.
3.Tag:    Kötschach/A - Hermagor/A - Villach/A - Pörtschach am Wörthersee/A.

Zu erwähnen ist, dass das Wetter  ab dem Berner Oberland  miserabel war. Regen, Kälte und insbesondere in den italienischen Alpen sehr
starker Nebel. Am Jaufenpass mussten wir uns wegen dem dichten Nebel regelrecht „hochtasten“, da die Sicht zeitweise (auch mit Halogen-
Scheinwerfer) weniger als zwei Meter betrug. Das Erreichen der Passhöhe bemerkten wir da es nicht mehr aufwärts ging, sondern runter
(eigentlich logisch....!) Umso überraschter waren wir, in der dortigen Passhütte zwei weitere Vespafreunde aus Deutschland anzutreffen,
die mit Ihren Maschinen aus der Toscana herkommend nach Deutschland zurückreisten.


Wie es einfach kommen musste erfolgte die Fahrt für uns bei diesen miserablen Wetterverhältnissen nicht ohne Zwischenfälle bzw. Stürze.
Das erste Mal erwischte es uns in einer Linkskurve am Jaufenpass; das zweite Mal bei einer Abfahrt auf der karnischen Dolomitenstrasse:
Die Stürze verliefen glücklicherweise glimpflich (einige kleine Schrammen an der Vespa und blaue Flecken bei uns, was solls!).  Am Mittwoch-
nachmittag erreichten wir dann via Hermagor und Villach endlich Pörtschach am Wörthersee, wo wir unser reserviertes Zimmer in einer
netten Pension bezogen.


Die Eurovespa selber dauerte vom Donnerstag 16. bis Sonntag 19. Juni. Offiziell angemeldet hatten sich rund 2‘200 Teilnehmer aus rund 20
Nationen. Wie an solchen Events üblich, waren alle Arten von Liebhaber der in Österreich „Pupperlhutschn“ genannten Blechroller vertreten.
Solche, die alleine oder im Rudel mehrere tausend Kilometer auf staubigen Strassen mit der Vespa zurücklegten, andere die ihr Gefährt
mittels Lieferwagen oder gar Anhänger nach Pörtschach transportierten, Fans von detailgetreu restaurierten Oldtimern sowie Freaks, die ihre
Vespen mit Stereosound, zig Rückspiegeln und Lampen ausgerüstet haben..


Ich kann alle Vespisti nur ermuntern, an einer zukünftigen Eurovespa teilzunehmen. Die besondere Atmosphäre, das Kennenlernen
interessanter Gleichgesinnter aus anderen Ländern, der faszinierende Augenblick, wenn vor der gemeinsamen Rundfahrt rund 2‘500 Zwei-
taktmotoren auf einem gemeinsamen Besammlungsplatz gestartet werden (die Luft färbt sich blau durch die Zweitakt-Abgaswolke) sollte
man sich nicht entgehen lassen. Nächstes Jahr findet die Eurovespa 2006 in Turin statt. Auch dieser Austragungsort liegt „in der Nähe“ und
ich hoffe, dass sich nächstes Jahr mehr Teilnehmer aus unserem Verein bereit finden, daran teilzunehmen


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